Mythologie Wiki
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Die griechische Mythologie ist europaweit (neben der römischen) eine der bekannteste Mythologie und umfasst neben den Gottheiten auch Helden( in dieser Mythologie auch Heroen genannt) sowie Sagengestaltungen und deren Geschichten. Heroen sind kurz gesagt sterbliche Menschen, welche in der Vorzeit gelebt haben und als Helden verehrt werden.


Entstehungsgeschichte[]

Entstanden ist sie in Griechenland und erlebte ihre Blütezeit im 5. Jahrhundert vor Christus. Die Mythologie wurde nicht von einem kleinen Kreis erdacht, sondern basiert auf Traditionen und Gottheiten einzelner Stadtstaaten (sogenannten Poleis). Wobei die Mythologie und die Gottheiten nicht in der Polis gleich waren: Jede Polis hatte eine (minimal) andere Mythologie. Dies macht das ganze etwas schwieriger zu fassen. Wenn deshalb einige Informationen hier wiedersprüchlich sind ist dies dem Umstand zu nehmnen, dass verschiedene Quellen genutzt worden sind.

Einflüsse[]

Im alten Griechenland wurden die Götter verehrt. Geglaubt wurde, dass die Götter einen großen Einfluss auf Geschehen in der menschlichen Welt haben. Ihnen zu Ehren, und um die Götter zu besänftigen, wurden Tempel gebaut in welchen Feste gehalten und Opfer gebracht werden. Die Opfer bestanden meist aus Speisen sowie Wein. Zudem wurden Statuen von ihnen gefertigt und Dichter verfassten Geschichten über sie.

Quellen[]

Heute findet man Informationen zu den Gottheiten, Heroen etc. aus der griechischen Mythologie hauptsächlich in der antiken griechischen Literatur, welche allerdings bereits in der Antike eine charakteristisch für die dichterische Fiktion innehatten. Hier zuzählen unter anderen:

  • Epen
  • Epik
  • Chorlyrik
  • Tragödie

Berühmte griechische Schreiber der antike waren:

  • Homer
  • Herodot
  • Hesiods

Die Geschichte[]

Die Griechische Mythologie beinhaltet die Entstehungsgeschichte des Kosmos, der Erde, aller anderen Planeten und anderer Himmelskörper, sowie sie aus Sicht der Griechen in der Antike erstanden ist,

Der Anfang[]

Am Anfang gab es nichts als Chaos. In dieser Leere des Chaos entstand ein Wesen von schöpferischer Kraft. Der Name und die Gestalt variiert.

Nach einigen Geschichten war es die Göttin Eurynome, welche entstand. Diese paarte sich mit der Urschlange Ophion (auch Phanes bezeichnet, siehe Chronos aus der Mythologie der Orphiker), verwandelte sich in eine Taube und legte ein gigantisches Ei, das Weltenei. Ophion wickelte sich um dieses Ei um es zu wärmen. Aus dem Ei schlüpften alle Planeten und Sterne und der Kosmos entstand. So auch Gaia, die Erde, mit Uranos, dem Himmel, Ourea, die Gebirge, Pontos, das Meer. Eurynome und Ophion ließen sich darauf hin im Olymp nieder. Jedoch erklärt sich Ophion als alleiniger Schöpfer des Kosmos. Zornig über diese Unwahrheit trat Eurynome die Urschlange erst mit Füßen und verbannte sie dann in die Unterwelt.

Nach anderen Geschichten war es die Erde, Gaia, welche entstand. Gaia vereinigte sich mit Uranos, dem Himmel. Dieser sendete lebensspendendes Wasser auf sie herab. Dieses Wasser wurde der Quell aller Meere, Flüsse und Seen. Zudem wurden so die ersten Lebewesen geschaffen. Diese waren Hekatoncheiren. Nach ihnen entstanden die Kyklopen. Danach folgte das mächtigste Geschlecht, welches durch dieses Wasser entstand, die Titanen. Diese wurden die ersten Herrscher der Erde und bildeten Familien. Aus diesen Familien entsprangen die Generationen von Göttern. Viele von ihnen waren mächtig, jedoch waren die Nachkommen des Titanenherrschers Kronos die Einflussreichsten.

Vereherungsformen[]

Die Gottheiten, Heroen und die anderen Gestalten wurden auf vielfällige verehrt:

  • Durch Statuen
  • Durch Tempel
  • Durch Opfer
  • Durch Verehrung durch Geschichten (beispielhaft sind hier die Epen von Homer zu nennen)

Darstellungen[]

Heute sind kam noch antike Darstellungen, wenn man von den Statuen abzieht vollständig erhalten. Einige Darstellungen stammen aus der Epoche der "Renaissance", wo die Mythologie wieder ins Gedächtniss gerückt worden sind.

Orte[]

  • Olymp
  • Unterwelt der griechischen Mythologie
  • Griechenland
  • Atlantis (Platons Versions)
  • Troja
  • Delphi
  • Delos
  • Elysion
  • Othrys
  • Tartaros
  • Asphodeliengrund
  • Lethe
  • Styx
  • Nekromanteion
  • Symplegaden

Gottheiten[]

Olympische Götter[]

Später kamen noch zwei Gottheiten hinzu:

Weitere Gottheiten[]

Hier eine Auswahl an den weiteren Gottheiten der griechischen Mythologie

Gruppen in der Mythologie[]

In der griechischen Mythologie gibt es einige Gruppen von Gottheiten, Heroen, Menschen, Tieren, Ungeheuer etc.

Weitere Figuren in der Mythologie[]

Hier findest du einige Halbgottheiten, Heroen sowie Menschen aus der griechischen Mythologie:

Tiere, Ungeheuer, Riesen etc.[]

Hier findest du einige Tiere, Ungeheuer; Riesen sowie weiter Wesen der griechischen Mythologie

Objekte der Mythologie[]

"Verwandte Mythologien":[]

Folgende Mythologie weisen in vielen Punkten Gemeinsamkeiten mit der griechischen auf:


Weiter führende Links[]

Auf diesen Textseiten findest du weitergehende Informationen beziehungsweise alles aus der Sagenwelt von Griechenland, was nicht unmittelbar mit der Mythologie zu tun hat:

  • Klassische Mythologie
  • Griechische Sagen
  • Griechische Legenden


Griechische Mythologie heute[]

Heute spielt die Griechische Mythologie eine Nebenrolle, allerdings wird sie nicht ganz vergessen, da es viele Filme und Buchreihen zu dem Themenfeld gibt (bespielhaft ist hier die Reihe "Percy Jackson" zu nennen.) Aber auch in Videospiele handeln von der Welt der Götter.

Verweise[]

  • Philip Wilkinson: Mythen & Sagen aus allen Kulturkreisen. Dorling Kindersley 01.09.2009, S. 15
  • Michael Grant: Mythen der Griechen und Römer. Zürich 1964
  • Michael Grant, John Hazel: Lexikon der antiken Mythen und Gestalten. München 1976
  • Wilhelm Heinrich Roscher: Ausführliches Lexikon der griechischen und römischen Mythologie. Teubner, Leipzig 1886–1937
  • Herbert Hunger: Lexikon der griechischen und römischen Mythologie. Wien 1953
  • Lexicon Iconographicum Mythologiae Classicae: LIMC. Artemis-Verlag, Zürich, München, Bd. 1–9, 1981–1999
  • Herbert Jennings Rose: Griechische Mythologie. Ein Handbuch. C. H. Beck, München 2003
  • Ludwig Preller: Griechische Mythologie. Erneuert von: Carl Robert, 4. Auflage, Berlin 1894–1921
  • Robert Ranke-Graves: Griechische Mythologie. Quelle und Deutung (Rowohlts Enzyklopädie), Reinbek 2003, ISBN 3-499-55404-6
  • Edward Tripp: Reclams Lexikon der antiken Mythologie. Reclam, Stuttgart 2001

Weblinks[]

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